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Maria Schutz - Pasing

Fotoalbum / Archiv

Die Geschichte von Jona und dem Walfisch
erzählt und dargestellt am 1. Bibeltag für Kinder in Maria Schutz am 8. November 2003

Der in der Mitte ist Jona. Jona wohnt in einer kleinen Stadt.

Eines Tages hört Jona die Stimme Gottes: "Mach dich auf den Weg und geh nach Ninive, in die große Stadt, und drohe ihr das Strafgericht an! Denn die Kunde von ihrer Schlechtigkeit ist bis zu mir herauf gedrungen."

 

Jona denkt sich, "ausgerechnet nach Ninive soll ich gehen, dort wo schlechte Menschen wohnen.  Die leben nur wie es ihnen gefällt und verprassen sinnlos ihr vieles Geld"

Jona macht sich auf den Weg, aber nicht nach Ninive sondern fährt mit dem Schiff nach Tarschisch.

Während Jona mit dem Schiff unterwegs war, ließ Gott auf dem Meer einen heftigen Wind losbrechen; es entstand ein gewaltiger Seesturm mit Blitz und Donner und das Schiff drohte auseinander zu brechen. Die Seeleute bekamen Angst und jeder schrie zu seinem Gott um Hilfe. Nur Jona schlief. Die abergläubischen Matrosen glauben an eine Gottheit, der ein Menschenopfer verlangt und losen aus, wer das Opfer sein soll.
Das Los fällt auf Jona. Jona bekennt, dass er gegen den Willen seines Gottes gehandelt hat. Er nimmt die Schuld an diesem Unglück auf sich. "Werft mich ins Meer und der Sturm wird sich beruhigen". Anfangs zögern die Matrosen noch. Sie versuchen gegen den stärker gewordenen Sturm anzurudern.

Schließlich werfen die Matrosen Jona über Bord ins tobende Meer und das Meer wurde augenblicklich still.

Jona sinkt ganz tief ins Meer.
Gott schickt einen riesigen Fisch, der Jona mit Haut und Haaren verschlingt. Jona betet im Bauch des Fisches: "In meiner Not rief ich zum Herrn, und er erhörte mich. Aus der Tiefe der Unterwelt schrie ich um Hilfe, und du hörtest mein Rufen. ..... Ich aber will dir laut dein Lob verkünden. Jetzt will ich tun, was du mir gesagt hast. Von dir kommt die Rettung."

Nach 3 Tagen spuckt der Fisch Jona aus und schleudert ihn an die Küste. Jona liegt am Strand und hört abermals die Stimme Gottes: "Mach die auf den Weg und geh nach Ninive, in die große Stadt, und droh' ihr all das an was ich dir sagen werde."

In Ninive angekommen streiten die Leute, Betrunkene laufen umher, der König verschleudert sein Geld, Tänzerinnen, Glückspieler und Bettler lungern auf den Straßen herum.

 

Als Jona dies sieht beginnt er seine Rede: "Noch 40 Tage und Ninive ist zerstört!"
Als die Leute von Ninive diese Worte hörten waren sie entsetzt. Der König mahnte die Leute: "Ihr habt es gehört. Uns bleiben noch 40 Tage. Lasst ab von eueren bösen Taten und versucht die Dinge wieder in Ordnung zu bringen. Und vor allem: Bittet Gott um Verzeihung! Vielleicht wendet er noch einmal das Unglück von uns ab" und er setzte seine Krone ab, zog seinen goldenen Mantel aus und alle Leute von Ninive legten Bußgewänder an und kehrten in sich. 40 Tage lang.

Als am 40. Tag nichts passierte, begriffen die Leute von Ninive, dass sich Gott erbarmt hat. Sie priesen Gott für sein Erbarmen und seine Gnade.
Sie hielten ein Festmahl...

beteten...

und dankten Gott!

© Kath. Pfarrei Maria Schutz, D-81241 München