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Maria Schutz - Pasing

Fotoalbum / Archiv

Patrozinium 2010

Text: Brigitte Miehle
Fotos: Christoph Völk
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Trotz merklicher Abkühlung durch den wohltuenden Regen strömten die Kirchenbesucher sehr zahlreich in die Stadtpfarrkirche Maria Schutz in Pasing, um die Gottesmutter Maria, die Schutzfrau unseres Landes, an ihrem Festtag zu ehren.
Mit herzlichen Worten begrüßte Stadtpfarrer Zott den Festgast und Zelebranten Prof. Dr. Peter Beer, Generalvikar der Erzdiözese München und Freising und mit besonderer Freude SKH Prinz Ludwig von Bayern, der in Vertretung SKH Herzog Franz von Bayern, dem Schirmherrn des Orgelbau-Vereins Maria Schutz, das Patrozinium mit den Pfarrangehörigen und Kirchenbesuchern aus Nah und Fern mitfeierte. Schon sein Ur-Urgroßvater, König Ludwig III. übernahm bereits im Jahr 1903 (damals noch Prinz Ludwig) die Schirmherrschaft über den Neubau der Pasinger Stadtpfarrkirche und wohnte ihrer Konsekration im Jahre 1918 mit seiner Gattin, Königin Marie Theresia bei, wie auf dem Deckengemälde in der Kirche abgebildet.

Zum Einzug der Fahnenabordnungen, des liturgischen Dienstes und der Ehrengäste in die Kirche stimmte der Chor erstmals die „Pasinger Marienlitanei“ an, ein eigens von Stadtpfarrer Zott verfasstes und von Chordirektor Fischaleck nach einer alten Melodie „Love divine“ vertontes Lied.

Das Hauptgebot der Liebe nach Gottes Vorbild machte der Festprediger, Generalvikar Beer zum Thema seiner eindrucksvollen Predigt
Die herrliche Cäcilienmesse von Gounod mit Orchester, herausragenden Stimmen der Solisten und der stimmgewaltigen Chorgemeinschaft Maria Schutz/St. Hildegard, die erstmals zum Patrozinium gemeinsam auftrat, war ein großer kirchenmusikalischer Rahmen für das Patronatsfest. Wie jedes Jahr bildete die Bayernhymne den Abschluss und Übergang zum öffentlichen Teil. Die Segnung vieler Räder, PKWs und öffentlicher Fahrzeuge verlief dank der bewährten Unterstützung durch BRK und Polizei Pasing, erstmals in Anwesenheit des neuen Leiters, PHK Peter Löffelmann, wieder reibungslos.

Engagierte Mitglieder des Orgelbau-Vereins machten nach dem Festgottesdienst auf das Anliegen, für die dringend erforderliche neue Orgel zu werben, durch Angebot von Orgelsenf und Orgelwein aufmerksam und weckten das Interesse vieler Besucher, die sich ein Glas Orgelsenf und eine gute Flasche Orgelwein mit nachhause nahmen.

Die erste feierliche Maiandacht mit dem Pasinger Dreigesang und der Münchner-Kindl-Stubnmusi bildete den würdigen Abschluss des festlichen Tages.

© Kath. Pfarrei Maria Schutz, D-81241 München